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Hochbett

Was für viele Kinder schon seit Ewigkeiten ein absolutes Muss im Kinderzimmer ist, wird auch bei jungen Erwachsenen immer beliebter: Das Hochbett! Zum Einen sind Hochbetten in den verschiedensten Variationen ein netter Blickfang im Raum, zum Anderen sind sie unheimlich platzsparend und nicht weniger gemütlich, als das gewöhnliche Doppelbett.


Hochbett selber bauen

Immer mehr Menschen entscheiden sich daher, ein Hochbett selbst zu bauen, um Kosten zu sparen und ihrer Kreativität bei der Gestaltung freien Lauf zu lassen. Wenn Sie sich für das Bauen eines Hochbettes entscheiden, machen Sie sich erst einmal Gedanken über das gewünschte Material und vor allem dem Standort.

Sie sollten vorab die Raumhöhe und Breite des Zimmers vermessen, damit nachher keine bösen Überraschungen auftauchen. Wichtig ist, dass später ungefähr ein Meter Abstand zwischen der Raumdecke und der Matratze bestehen, um ein morgendliches Kopfstoßen zu vermeiden. Planen Sie also diesen Meter vorab unbedingt ein.

Es gibt mittlerweile viele umfangreiche Baupläne und sehr komplexe Anleitungen für das Errichten einen Hochbettes, die für ungelernte Handwerker und Hobby-Bastler sicherlich kaum realisierbar wären. Dabei kann ein Hochbett eigentlich leicht selbst gebaut werden, wenn man nur ein wenig Geschick hat.


Materialbedarf für ein Hochbett

Das am einfachsten zu verarbeitende und gleichzeitig eines der rustikalsten Materialien ist das Holz, aus dem immer noch 90 Prozent aller Hochbetten hergestellt werden. Besorgen Sie sich in einem Baumarkt vier gleichgroße und gleichdicke Pfeiler. Diese Pfeiler können individuell angefertigt und nach Ihren Wünschen bearbeitet werden. Außerdem benötigen Sie:


Bauanleitung Hochbett

Schaffen Sie erst einmal das Grundgerüst eines Hochbettes. Das bedeutet, dass Sie alle vier Pfeiler mit den stabilen Holzbrettern verbinden. Passen Sie auf, dass Sie die Löcher jeweils an der gleichen Stelle in die Pfeiler bohren, so dass die Bretter nicht schief sind. Es sollten mindestens noch zehn Zentimeter der Pfeiler über die Bretter ragen, damit später das Geländer besser angebracht werden kann.

Wenn Sie dieses Grundgerüst gebaut haben und es keine wackelige Angelegenheit mehr ist, bringen Sie von unten zusätzliche Bretter an, wo das Lattenrost gelegt werden kann. Diese Bretter sollten sehr stabil sein und vorallem mit haltbaren Schrauben angebracht werden. Schließlich wird hier das gesamte Gewicht verlagert. Danach können Sie bereits das Lattenrost und die Matratze auf das Hochbett legen.

Bei der Gestaltung des Geländers lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Wenn das Hochbett für das Kind gebaut werden soll, bauen Sie ein höheres Geländer, um das Unfallrisiko zu senken. Hier können Sie einfach kleine Holzplanken auf die bereits angebrachten Bretter und Pfeiler schrauben.

Je nach Wunsch können diese Planken aufeinander gedübelt werden und somit an Höhe gewinnen. Bedenken Sie, dass noch ein circa 60 Zentimeter breiter Freiraum für die Leiter gelassen wird. Vielleicht bringen Sie noch kleine Metallhaken an der Oberseite der Leiter an, damit man sie an das Hochbett einhaken kann.

Schon haben Sie problemlos und für wenig Geld ein Hochbett selbst gebaut, welches natürlich noch nett ausgeschmückt werden kann.

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