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Aufmauern

Anleitung bauen mit Ziegel und Klinker

Vor Beginn der eigentlichen Mauerarbeiten werden die Maße vom Plan auf die Decke bzw. auf das Fundament übertragen. Mit Hilfe eines Nivelliergerätes wird nun der höchste Punkt der Auflagefläche bestimmt und mit einem Mörtelbett eine gerade Ebene geschaffen. Das Mörtelbett soll jedoch die Stärke von 1 cm nicht unterschreiten. Unter dem Mörtelbett kann noch eine Isolierschicht angebracht werden. Diese verhindert noch zusätzlich das Aufsteigen v. Feuchtigkeit ins Mauerwerk.

In der ersten Ziegelschar sind bereits die geplanten Wandeinbindungen sowie Türen- und Fensterpfeiler zu berücksichtigen, um das erforderliche Überbindemaß sicherstellen zu können.

Zuerst werden die Eckziegel mit Hilfe einer Wasserwaage versetzt und anschließend mit einer Schnur verbunden. Die Ziegel werden nun in ein vollflächiges Mörtelbett gelegt. Eingerichtet werden die einzelnen Steine mittels Wasserwaage und Gummihammer.

Die "Lagerfuge" soll bei herkömmlichen Ziegeln 1,20 cm betragen und muss vollflächig und kantenbundig aufgetragen werden. Die Stoßfuge (senkrechte Fugen zwischen den einzelnen Mauerziegeln) wird in der Regel mit einer Stärke v. 1,00 cm vermörtelt. Da die Stoßfugen keinen großen Beitrag zur Aufnahme v. Schubkräften leisten, ist es jedoch auch statisch zulässig, diese nur unterbrochen herzustellen. Bei großformatigen Steinen ist jedoch häufig eine Mörteltasche vorhanden. Daher sind solche Steine mit einer maximalen Fugenbreite v. 0,5 cm zu verlegen. Jedoch sind die Mörteltaschen zu befüllen.

Auf dem Markt sind heutzutage bereits auch Ziegel erhältlich, bei denen das Anbringen v. Stoßfugen bereits überflüssig ist und somit sehr viel Arbeitszeit eingespart werden kann.

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