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Kaufberatung für Standventilatoren

Wenn die Sommerhitze die Wohnung oder das Haus so aufgeheizt hat, dass die Zimmertemperaturen deutlich über die als angenehm empfundenen 20-22 Grad Celsius liegen, leidet darunter auch das Allgemeinbefinden. Ein Standventilator senkt die insbesondere beim Schlafen meist als unangenehm empfunden zu hohen Zimmertemperaturen, da sie die dringend benötigte Ruhephase des Körpers beeinträchtigen.

Als Folge der Schlaflosigkeit können Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Konzentrationsschwächen auftreten. Hat sich die Hitze erst einmal in die Zimmer gesetzt, verschaffen auch kurzfristige Abkühlungen, wie beispielsweise in der Nacht, selten Abhilfe vor zu hohen Innentemperaturen. Etwas Linderung verspricht der Einsatz von Standventilatoren.

Der Standventilator verändert zwar nicht die Temperatur des Raumes in dem er sich befindet, sorgt jedoch für einen beschleunigten Luftaustausch, der eine Oberflächenkondenskühlung auf der Haut erzeugt und im Allgemeinen als sehr angenehm empfunden wird. Dieser Effekt stellt sich zum Beispiel auch durch den Fahrtwind beim Fahrradfahren bei hochsommerlichen Temperaturen ein.


Tischventilator

Für den mobilen Einsatz wird bevorzugt ein Tischventilator bzw. Standventilator verwendet, während ein Deckenventilator fest an der Decke installiert ist. Hinsichtlich Geräuschentwicklung, Preis und Installationsaufwand haben sich Standventilatoren gegenüber den vergleichsweise lauten Tischventilatoren und den aufwändig zu installierenden, recht teuren Deckenventilatoren als guter Kompromiss etabliert. Wer sich solch einen Standventilator zulegen möchte, sollte beim Kauf auf einige Dinge achten.


Standventilator - die Technik

Sowohl Decken- Tisch- als auch Standventilatoren sind in aller Regel Axialventilatoren. Daneben gibt es noch die so genannten Radialventilatoren, die allerdings nur in professionellen Lüftungsanlagen verwendet werden. Axialventilatoren ähneln einem Flugzeugpropeller und werden meist dort eingesetzt, wo große Luftmengen mit möglichst niedrigen Widerständen transportiert werden sollen.

Die Luft wird mittels der Lüfterflügel axial über der Motorachse angesaugt und wieder ausgeblasen. Diese Bauform hat wiederum Konsequenzen bezüglich der Größe und der Anzahl der Ventilatorenflügel. Als Faustregel gilt hier: Je größer die Flügel des Ventilators und je mehr Flügel vorhanden sind, desto geringer die Geräuschentwicklung, da der Standventilator auch mit einer geringeren Drehzahl seine volle Lüfterleistung entfalten kann.

Bei den meisten Ventilatoren kann dazu die Drehzahl entweder stufenlos oder mit Hilfe mehrerer Stufen geregelt werden. Sofern der Platz vorhanden ist, sollte also immer der Standventilator mit der größten Flügelspanne und möglichst vielen Flügeln gewählt werden, um die Drehzahl maximal absenken zu können und damit die Geräuschemission, besonders wichtig beim Schlafen, in Grenzen zu halten.

Durch die meist kleine Bauform und die damit verbundenen stärkeren Störgeräusche sind Tischventilatoren deshalb nur bedingt für den Einsatz in Wohn- bzw. Schlafräumen geeignet.
Auch die Verarbeitung der verwendeten Motoren beeinflusst die Betriebslautstärke des Ventilators. Je aufwändiger die Motoren gefertigt sind, beispielsweise mit doppelten Kugellagern, desto höher ist die Laufruhe des Motors. Hochwertige Motoren schlagen sich allerdings in einem höheren Preis nieder.

Neben der Möglichkeit zur Regulierung der Drehzahl sollte auf die Höhenverstellbarkeit und die - meist zuschaltbare – Oszillation, d.h. die horizontale, motorgesteuerte Schwenkbarkeit des Ventilators geachtet werden. Um den Standventilator punktgenau ausrichten zu können, sollte schließlich auch noch ein vertikales Schwenken möglich sein.

Nützliche Features sind ebenfalls eine Fernbedienung und die Timer- bzw. Sleepfunktion am Standventilator. Ein fest installiertes Schutzgitter über den Ventilatorflügeln und ein stabiler, d.h. kippsicherer Standfuß, sind zwar Standardanforderungen, sollten beim Kauf aber dennoch überprüft werden.


Standventilator Preis

Die Preispanne bei Standventilatoren reicht von knapp über 10 Euro für die günstigsten Modelle bis etwa 400 Euro für hochwertige Designerstücke. Wer einen guten, laufruhigen und nicht zu kleinen (ab etwa 45 cm Durchmesser) Standventilator sein Eigen nennen möchte, sollte in etwa ab 60 Euro für den Kauf veranschlagen.

Und zuletzt noch ein besonderer Kauftipp: Legen Sie sich Ihren Standventilator möglichst vor der nächsten großen Hitzeperiode zu; bei hohen Außentemperaturen sind viele Modelle bereits ausverkauft. Erhältlich sind Standventilatoren sowohl in Elektronikkaufhäusern als auch in diversen Onlineshops. Da die Preisspanne beträchtlich ist, lohnt sich ein gründlicher Preisvergleich.


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