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Grauwasser Nutzung senkt erheblich Verbrauch und Kosten

„Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“ – an dieser Weisheit ist viel Wahrheit zu entdecken. So gewöhnten wir uns auch ohne Weiteres daran, dass Trinkwasser etwas Alltägliches darstellen würde und das vorzugsweise für alle Ewigkeit. Doch jede natürliche Ressource ist irgendwann aufgebraucht und wird notgedrungen zum „unbezahlbaren Luxusartikel“, wenn wir nicht lernen, sorgsam und umweltbewusst mit ihr umzugehen.

Wissenschaftlich ist erwiesen, dass unser wichtigstes Element, das Wasser, spätestens im Jahre 2025 tatsächlich nicht mehr in ausreichendem Umfang zur Verfügung steht, wenn wir nicht augenblicklich mit immensen Einsparungen dieser wertvollsten „Quelle des Lebens“ beginnen.


Warum Grauwasser recyclen?

Das Weltklima verändert sich rasant – die Menschheit überdenkt ihre (bislang eher gleichgültige) Einstellung zu dieser Tatsache. Es ist demzufolge dringend an der Zeit, einem statistisch absehbaren, extremen Trinkwasser Mangel augenblicklich entgegenzuwirken. Fangen wir bei der Nutzung des Grauwassers an, so tun wir bereits mehr dafür, als wir es für möglich halten.

Und es ist so einfach, einen entscheidenden Beitrag für konsequentes Wassersparen zu leisten, verbunden mit dem komfortablen Vorteil, die Wasserkosten des eigenen Haushaltes mit wenig Aufwand zu halbieren. 30 bis 40 Prozent Einsparung sind zumindest nicht aus der Luft gegriffen. Zwei wirklich handfeste Gründe, sich kurzfristig für den Einsatz einer Grauwassernutzungsanlage zu begeistern – und jeder Einzelne von uns bereitet auf diese Weise kurzerhand sinnloser Verschwendung ein faszinierendes Ende, durch die Doppelverwendung des Trinkwassers mit Hilfe intelligenter Technologie.


Was ist Grauwasser?

Als Grauwasser wird der Teil des Abwassers bezeichnet, welcher aus unseren Duschen, Badewannen und Handwaschbecken abfließt, demzufolge gering verschmutzt, also frei von Fäkalien und hochbelastetem, fettstoffreichen Küchenabwasser ist und sich somit durch eine entsprechende Grauwassernutzungsanlage ohne hygienisches Risiko wieder auf rein mechanisch-biologischem Wege zu Klarwasser aufbereiten lässt.

Selbst das Abwasser aus der Waschmaschine kann nach einem Grauwasser Recycling als gereinigtes Brauchwasser wiederverwendet werden. Für die Toilettenspülung, die Gartenbewässerung, den Geschirrspüler und den Hausputz sowie zum Wäschewaschen ist das auf diese Weise erzeugte Nutzwasser ohne jegliche Bedenken erneut einsetzbar.

Trinkwasser Qualität ist für die genannten Zwecke nicht notwendig und „rausgeschmissenes Geld“.
Die in Deutschland TÜV-zertifizierten Modelle zur Grauwasser Aufbereitung filtern das Abwasser, reinigen es vor dem Sedimentabzug und stellen abschließend komplett entkeimtes Brauchwasser zur Verfügung.

Unglaublich – etwa 55 Liter Grauwasser pro Person entstehen tagtäglich trotz konsequenter Sparmaßnahmen; reguläre Haushalte verbrauchen im Schnitt leider mühelos das Dreifache. Der durchschnittliche Tagesverbrauch eines Einfamilienhauses an benötigtem Wasser grenzt ergo dessen keinesfalls übertrieben an die 500 Liter.


Grauwassernutzungsanlage Kosten

Etwa 5.000 schmerzliche Euro fallen für den Kauf einer Grauwassernutzungsanlage für ein Einfamilienhaus inbegriffen der Installation an. Das ist wahrlich kein Pappenstiel und am liebsten würde man den Gedanken an ein Grauwasser Nutzungssystem in Windeseile einfach wieder vergessen. Ein kurzes Beispiel sollte uns jedoch neu rechnen lassen: Etwa 90 m³, also 90.000 Liter pro Jahr kann ein 4- bis 5-Personen-Haushalt (optimiert in Ergänzung mit zugeführtem Regenwasser, wenn die Umstände es ermöglichen) einsparen. Man muss kein Mathematik-Professor sein, um festzustellen, dass die Anschaffungs- und Betriebskosten einer zweckmäßigen Grauwassernutzungsanlage bei unbegrenzter Haltbarkeit im Verhältnis dazu regelrecht „gering“ sind.

Einige Bundesländer in Deutschland belohnen diese Vorbildwirkung mit einem eigens dafür aufgestellten Förderprogramm und bezuschussen den Kauf einer Grauwassernutzungsanlage mit einem Pauschalbetrag von 1.500 Euro pro Anlage. Die Entscheidung zu diesem Schritt ist nicht nur ökonomisch sinnvoll, sondern vor allem ökologisch von unschätzbarem Wert. Innerhalb relativ kurzer Zeit macht sich die Investition in eine Grauwassernutzungsanlage bezahlt – für unser Haushaltsbudget UND für die Umwelt.

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