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Sideboard – das Raumwunder für alle Fälle

Der Begriff Sideboard klingt überwältigend modern, ist jedoch lediglich die amerikanische Bezeichnung für die uns seit sechs Jahrzehnten bekannte Anrichte beziehungsweise wortwörtlich für eine Ablagefläche auf einem Schrank, der an der Seite steht. Überwältigend an einem Sideboard ist allerdings ohne Frage seine Zweckmäßigkeit und die Vielfalt bezüglich seiner Designs, der verwendeten Materialien und der diversen Einsatzmöglichkeiten dieses beliebten Möbelstücks.

Ein Sideboard kann in jedem Zimmer des Hauses oder der Wohnung sinnvolle Verwendung finden und hat zudem in den letzten Jahren viele Büros erobert, denn der längliche Schrank mit flachem Top bietet nicht nur idealen Stauraum für allerlei Utensilien, sondern ist zudem ein dekorativer Blickfang mit praktischer, großzügiger Abstellfläche, die – im Unterschied zur Kommode – durchaus zwei bis drei Meter betragen kann.


Sideboard Design

Ganz unterschiedlich sind die aktuellen Ausführungen von Sideboards. So halten die Hersteller sowohl offene Sideboard Varianten (zum Beispiel für Bücher, CD´s, Kunstgegenstände und dergleichen) bereit als auch die geschlossene Form mit Seitentüren und/oder Schubladen (hier ist Platz für alles, was nicht unbedingt sichtbar, jedoch unkompliziert erreichbar sein soll).

Je nach Verwendungszweck und angedachten Aufstellort lässt sich aus unzähligen Modellen in verschiedensten Größen, Bauweisen und Stilrichtungen wählen, um für jeden Bedarf das perfekte Sideboard ausfindig machen zu können.


Lowboard und Highboard

Unterteilt wird in High- und Lowboards, wobei das Highboard aufgrund der Höhe nahezu unendlichen Stauraum zur Aufbewahrung sämtlicher Dinge bietet und sich das Lowboard, also die flache Ausführung, besonders als optimale Platzierung für große, meist moderne technische Einrichtungsgegenstände wie beispielsweise den LCD-Fernseher oder die HiFi-Anlage eignet und sich gleichzeitig attraktiv in das vorhandene Wohnbild einfügt.

Dieses wieder neu entdeckte und allerorts im Trend liegende „Beimöbel“ aus den 60er Jahren sorgt für eine auflockernde Raumgestaltung, die sich längst nicht mehr ausschließlich auf das Wohnzimmer oder die Küche beschränkt – das Sideboard ist ein exklusives Raumwunder und längst zum begehrten Allrounder mit dekorativer, einzigartiger Note aufgestiegen.

Überall im Wohnbereich, im Ess- und Schlafzimmer, selbst in der Diele und am Arbeitsplatz lässt die umfangreiche gestalterische Vielfalt aufgrund der variablen Maße, Materialien, Formen und Designs das gezielte Aufstellen und die zweckdienliche Nutzung von Sideboards zu. Sie sind perfekt geeignet für die Schaffung individueller Lebensräume.

Sideboards, die die etwaige Höhe eines Tisches erreichen, werden gern als einzeln stehendes Möbelstück verwendet, über welchem sich ein Gemälde platzieren lässt – auf diese Weise wirkt ein Zimmer äußerst freundlich und sehr offen.

Die oft höhenverstellbaren Fachböden im Inneren dieses Sideboards bieten Raum fürs Sonntagsgeschirr und für das wertvolle Besteck Sortiment, für Tischdecken, Bettwäsche, doch ebenso auch für Büromaterial, Bücher, Ordner und alles andere, was gut verstaut und leicht griffbereit sein will.

Je nachdem, in welchem Zimmer das Sideboard aufgestellt wird, sind die verschiedensten Nutzungsmöglichkeiten gegeben. Dekorative Gegenstände wie kleine Lampen oder Kerzenständer, Schmuckkästchen und Vasen finden auf dem Sideboard ihren gebührenden Platz. Jegliche Gestaltungswünsche kommen auf ihre Kosten und zeugen von einem ganz persönlichen, einzigartigen Geschmack.


Macht ein Sideboard wirklich überall Sinn?

Für den Arbeitsbereich bieten entsprechend moderne Büro Sideboards mit Einschubfächern besondere Ausstattungsdetails wie beispielsweise Aufhängungen für Hängeregister. Sideboards von heute setzen besondere Akzente, sind elegant und äußerst flexibel.

Im Wohnzimmer werden die Lounge Sideboards (nicht höher als fünfzig Zentimeter) immer beliebter, oder höhere Exemplare inklusive ausgeklügelter selbstschließender Technik, die per Knopfdruck in der Lage sind, Geräte wie den Fernseher, die HiFi-Anlage oder den Bildschirm eines PC auszufahren oder aber „blickdicht“ im Inneren des Sideboards bei Nichtgebrauch verschwinden lassen.

In schmalen Fluren oder Nischen kommt die raumsparende Sideboard Variante zum Einsatz, welche vorzugsweise mit Schiebetüren versehen ist, die sich nach innen öffnen und somit keinen zusätzlichen Platz benötigen. Dies könnte zum Beispiel der optimale Aufbewahrungsort für Schuhe und Stiefel sein.

Kleine Schubladen vervollkommnen die attraktive Ausstrahlung des Schränkchens in der Diele. Besonders Kleinutensilien wie Taschen, Handschuhe und Schals, Schlüssel und Schuhputzzeug sind in einem kleinen Design Sideboard bestens aufgehoben.


Sideboards - die Materialien

Bei der Auswahl von Material und Farben spielen verschiedene Kriterien eine entscheidende Rolle. Im Trend liegen nach wie vor Sideboards aus Holz, gern kombiniert mit Glaseinsätzen. Es gilt sich zu entscheiden zwischen klassischer und extravaganter Stilistik, immer abhängig vom jeweiligen Umfeld.

Exklusive Hochglanz-Oberflächen mit einer Vorderfront aus weißem oder schwarzen Acryl sind sehr gefragt und vermitteln ein eher poppiges Flair. Attraktiv, kontrastreich und zeitlos sind Sideboards aus edlen, massiven Holzarten wie beispielsweise Nussbaum, Kiefer, Ahorn oder Buche. Elemente aus Metall – seien es lediglich besonders formschöne Griffe, Knaufe und hochwertige Beschläge, lassen das hölzerne Sideboard besonders edel wirken.

Rein farblich wäre allerdings darauf zu achten, dass dunkle Oberflächen in kleinen Räumlichkeiten besser vermieden werden sollten, um nicht erdrückend zu wirken. Die Möglichkeit eines helleren Material-Mixes kommt hier am besten zum Ausdruck. Ein individuelles Design bezüglich des Sideboards ist jedoch überall „erlaubt“.


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