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Teppichboden - allzeit begehrt und nicht aus unseren Zimmern wegzudenken

Der Teppich ist der einzige textile Belag unter allen Bodenbelägen und nach wie vor übernimmt er prozentual gesehen die Vorherrschaft in den privaten Haushalten.

Wärme und Trittschall werden von einem Teppichboden auf natürliche Weise gedämmt und ein grundsätzliches Wohlbehagen steht daher weiterhin absolut außer Frage. Meist sind es gemusterte Gewebe, welche für eine wärmende, ansprechende Wohnatmosphäre sorgen.


Teppich Arten

Die Teppich Arten sind äußerst vielfältig – Teppiche aus Kunststoff-Flor oder echter Wolle werden in Velours und Schlingenware unterteilt. Hier sind wiederum Unterschiede zwischen Webteppichen, Wirk- und Nadelvliesteppichböden zu machen. Tufting- und Bonding Teppiche sind weitere Möglichkeiten. Teppiche gibt es in allen Größen, Formen und Farben. Ob großflächig oder als Läufer oder Brücke – sie sind eine Aushängeschild unseres persönlichen Geschmacks.

Verwendet man den Teppichboden als Auslegware für ein vollständiges Bedecken des Bodens im Raum, wird dieser als Teppichboden oder Teppichbelag definiert. Er besteht aus dem unteren Trägergewebe beziehungsweise einer Weichgummischicht oder Filz auf der Rückseite und der eigentlichen Nutzschicht mit seinen Teppich Fasern.


Teppichböden - die Herstellung

Die Verfahren der Herstellung sind so vielfältig wie seine Fasermaterialien. Die Rohstoffe sind entweder synthetisch, chemisch-cellulosisch oder natürlich (pflanzlich oder tierisch). Je nach individueller Verträglichkeit kann man sich bei Teppichboden demzufolge zwischen den verschiedensten Materialien wie Wolle, Seide, Baumwolle, Flachs, Hanf, Sisal, Viskose, Polyester oder Polyamid entscheiden, um nur einige Beispiele zu nennen.

Hierbei sollte man keinesfalls außer Acht lassen, ob man auf einen der möglichen Rohstoffe allergisch reagieren könnte oder gegenüber bestimmten Rohstoffen geruchsempfindlich ist. Da Kunstfaser Teppiche einen geringen Abrieb aufweisen, sind Allergiker mit dieser Variante besser beraten als mit einem wollenen Teppich.

Das Verlegen von Teppichböden kann lose, verklebt oder verklettet in Eigenregie erfolgen – am beliebtesten jedoch ist der Spannteppich, wofür allerdings konkrete Fachkenntnisse und entsprechende Fähigkeiten erforderlich sind.


Teppich Boden - die Vorteile

Teppich Boden hat den Vorteil, bereits zu unschlagbar günstigen Preisen von der Rolle erworben werden zu können. Am geläufigsten sind Teppichböden aus Polyamid oder Polypropylen. Beide Flor-Varianten laden sich allerdings elektrostatisch schnell auf und ziehen Staub magisch an, daher sind diese denkbar ungeeignet für längeren Bestand für all die Wohnbereiche, in welchen man sich am meisten aufhält.

Doch jede Variante der möglichen Teppich Arten hat seine Vorzüge und Nachteile. Woll Teppiche sind robust, antistatisch und fühlen sich gut an, sie wirken schmutzabweisend und können Luftfeuchtigkeit gut aufnehmen, sind dafür allerdings in einem recht hohen Preisrahmen angesiedelt und nicht in dem Maße strapazierfähig wie ihre „Rivalen“ aus Kunststoff.

In Kombination mit Fußbodenheizungen geben natürliche Teppichböden aus Kokos und Sisal das beste Bild ab, da sie flach verarbeitet werden. Sie halten mechanisch bedingte Strapazen recht gut aus, sind allerdings sehr hart und haben eine raue Oberfläche. Kokos- und Sisalteppichböden erreichen trotz alledem einen beträchtlichen Beliebtheitsgrad in Büros und Geschäftsräumen, aus den genannten Gründen jedoch weniger im privaten Wohnbereich.


Schlingenware oder Veloursteppich?

Die Entscheidung zwischen Schlingenware und Veloursteppichen ist allenfalls von der jeweiligen Verwendung abhängig zu machen. Schlingenflor reagiert rustikaler auf mechanische Beanspruchungen als ein Teppichboden aus Velours, ist jedoch weniger für direkten Hautkontakt empfehlenswert. Veloursteppichböden hingegen sind durch die aufgeschnittenen Schlingen sehr weich und überzeugen mit einem immensen Kuschelfaktor, sind aber längst nicht so robust. Ein Verschleiß tritt schneller ein und sie sind anfälliger für Schmutz.

Je länger die Teppich Fasern sind, desto vorzüglicher ist ihre Schall- und Wärmedämmung. Kurze Veloursteppiche lassen sich wiederum entschieden einfacher reinigen und sollten von Hausstauballergikern bevorzugt werden. Unempfindlich gegenüber Verunreinigungen aufgrund ihrer Melierung sind Nadelvliesteppichböden, welche in Büros vorrangig Verwendung finden.

Was die Rückseite des Teppichbodens betrifft, ist es ratsam, sich für einen Textilrücken zu entscheiden, da dieser gegenüber dem Weichgummirücken etliche Vorteile aufweist.

Beim Kauf eines Teppichbodens ist unbedingt den Qualitätsvermerken Beachtung zu schenken sowie der Anzahl der Prüfsterne, die unabhängige Institute für das jeweilige Produkt vergeben haben. Weiterhin ist zu empfehlen, sich genauer über die Farbechtheit der Teppichböden zu erkundigen, vor allem bei Teppichbelägen aus reinen Naturfasern.

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