
Etagenbetten für Kinder
Etagenbetten gibt es eigentlich schon sehr lange, werden und wurden
überall dort eingesetzt, wo Platzmangel besteht.
Militärkasernen, Arbeiterwohnheime und Jugendherbergen, sogar die früheren
Gefängnisse und Marineschiffe mit ihren Schlafkojen machten und machen
mitunter noch heute regen Gebrauch von dieser effektiven Möglichkeit der
Raumausstattung. Im Regelfall werden Etagenbetten aus massivem Holz oder Metall
hergestellt, da dies Materialien sind, die für extra hohe Stabilität
stehen.
Auch für die Familien, in welchem zwei oder mehr Kinder sich ein Zimmer teilen,
findet sich die ideale Bettvariante das Etagenbett, früher gern Doppelstockbett
genannt. Zwei Betten übereinander, die lediglich den Platz von einem einzelnen
Bett beanspruchen. So wird das Kinderzimmer rationell genutzt und bleibt optisch
einwandfrei. Stauraum unter dem untersten Bett ist zweckmäßig nutzbar
mit praktischen, rollbaren Unterbettkommoden in gleichem Design, in welchem diverses
Spielzeug seinen Platz finden kann.
Mit den heutigen Etagenbett Modellen entstehen regelrechte
Abenteuerspielplätze, an welche sich die Kinder noch im späteren Erwachsenenalter
sehr gern erinnern werden. Die massive Bauweise, welche für hochwertige Qualität
spricht und den nötigen Sicherheitsaspekt nicht vernachlässigt, ermöglicht
trotz der starken Beanspruchung absolute Stabilität und zudem allerlei kinderfreundliche
Accessoires, ganz den Bedürfnissen der Heranwachsenden entsprechend, heben
das Hoch- oder Etagenbett zu einem konkurrenzlosen Lieblingsort empor.
Etagenbetten sorgen
für wunderschöne Erlebnisse und sind noch dazu grenzenlos gemütlich.
Rutschen und geheimnisvolle Vorhänge in bunten Farben machen Kinder kreativ
und glücklich. Was für ein Spaß, sich aufregende Höhlen zu
bauen, in welchen man von den Erwachsenen komplett unbeobachtet ist. Die Kinder
können sich oft erst in den letzten 2-3 Schuljahren von ihm trennen.
Stockbett - die Materialien
Für Kinder ist ein Stockbett aus Holz selbstverständlich zu bevorzugen
diese haben eine natürlichere, wohnliche Ausstrahlung und eventuelle
scharfe Ecken und Kanten sind in den meisten Fällen kein Thema.
Stockbetten
aus Spanplatten oder Kunststoff sollten aufgrund der eher instabilen Materialeigenschaften
im Falle Bett nicht zur Debatte stehen. Unbehandelte Holzoberflächen sorgen
für eine hervorragende Raumzirkulation und vor allem in den trockenen Wintermonaten
während der Heizperiode für genügend Luftfeuchtigkeit.
Zudem
wird damit die Gefahr eines möglichen Abrutschens, was bei glatt geöltem
Holzmaterial leicht passieren kann, entschieden eingedämmt. Verletzungsgefahren
sind bei den modernen, sicherheitsgeprüften Etagenbetten
beinahe hundertprozentig ausgeschlossen, worauf es ja im Kinderzimmer ganz besonders
ankommt.
Etagenbett kaufen - worauf ist zu achten?
Wichtig ist vor dem Kauf, dass das Stockbett leicht aufzubauen, variabel verstellbar
und dennoch sicher zu montieren ist. Verschraubungen sind besser als Verleimungen.
Achten Sie auf die Prüfsiegel. Beide Schlafplätze müssen stabil
miteinander verbunden werden und möglichst sogar mit Hilfe einer Wandverankerung
einem Umkippen vorbeugen können.
Stabilität ist das A und O beim Etagenbett
diese lässt sich leicht mit Hilfe des sogenannten Rütteltests
überprüfen. Der Abstand zwischen dem oberen und dem unteren Bett sollte
nicht zu gering sein, sodass das Kind, welches unten schläft, problemlos
sitzen und nach vorn hin aussteigen kann, ohne sich den Kopf zu stoßen.
Zwischen der Zimmerdecke und der Matratze im oberen Bett sollte ein Mindestabstand
von 70 Zentimetern nicht unterschritten werden, denn der Zugang erfolgt über
eine Leiter und benötigt aus diesem Grund genügend Freiraum. Die Leiter
sollte eine Sprossenanordnung aufweisen, die bezüglich der jeweiligen Abstände
voneinander der Trittgröße des oben schlafenden Kindes bestmöglichst
entsprechen. Schräge Leitern sind nicht zu empfehlen, denn die Gefahr eines
möglichen Treppenunfalls (vor allem im Dunkeln) ist wesentlich höher
als bei einer senkrecht und direkt am Kinderbett angebrachten Leiter.
Das obere Bett benötigt zu aller Sicherheit eine seitlich angebrachte
Schutzplatte als Abgrenzung (bestenfalls rundherum), damit das Kind auch während
des Schlafens oder eines spontanen, gedankenlosen Herumtollens mit anderen Kindern
nicht herausfallen kann.
Weiterhin ist es anzuraten, auf gute Lattenroste sowie
ein hochwertiges Rahmengestell mit passabler Federung zu achten, damit sich
die Schwingungen, die durch die Bewegung im oberen Bett entstehen, gleichmäßig
verteilen so wird auch das unten schlafende Kind nicht stetig während
seiner Träume gestört. So steht erholsamen Nächten in Etagenbetten für beide Kinder nichts mehr im Wege.
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