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Steildach

Von Steildächern spricht man ab einer Dachneigung von 5 Grad. Diese Art des Dachbaus ist in unseren Breitengraden die am meisten verbreitete. Das liegt darin, dass Flachdächer durch die starken Witterungseinflüsse leicht undicht werden und auch die Schneelast kann von einem Steildach leichter getragen werden als von einem Flachdach.

Das Steildach besteht aus einer eigenen Konstruktion - dem Dachstuhl und weiters aus der Dachdeckung. Auf die letzte Decke können noch einige Scharen aufgemauert werden und anschließend wird eine Mauerbank (Fußpfette ist der deutsche Ausdruck) errichtet. Diese ist notwendig, damit die Last vom Dachstuhl gleichmäßig auf das gesamte Mauerwerk übertragen wird. Früher wurden hierfür Holzbalken verwendet, welche sehr fest mit dem Mauerwerk verbunden wurden. Heutzutage wird hier ein Kranz mit ausreichender Bewehrung betoniert. Auch die Gewindestangen, womit die Sparren mit dem Mauerwerk bzw. Mauerbank verbunden werden, müssen ebenfalls gleich einbetoniert werden.

Anschließend kann nun der restliche Dachstuhl montiert werden. Es gibt die verschiedensten Dachkonstruktionen für Einfamilienhäuser:

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